10 Tipps für deine Landing Page

Deine Landingpage erzielt nur wenige oder gar keine Conversions ? Diese 10 Tipps sollen dir dabei helfen, wie du deine Lanind Page optimal verbessern kannst.

1. Klare Struktur für deine Landingpage

Nichts ist für deine Besucher ärgerlicher, als auf deine Landingpage zu kommen und dann nicht innerhalb weniger Sekunden die Information zu finden, die sie suchen. In der Regel scannt ein Nutzer zunächst deine Inhalte nach der Information, die er sucht und entscheidet dann, ob er auf deiner Landingpage verweilt oder abspringt. Oft vergessen Unternehmen die psychologischen Aspekte hinter Gestaltung und Aufbau von Landing Pages.

Deshalb solltest du die Struktur deiner Landingpage so geradlinig wie möglich gestalten:

– Setze visuelle Signale ein z.B.  (wie hier) durch das auffällige Präsentieren des CTA („Call to Action“) Buttons

– Struktuiere die Landing Page, indem du wichtige Abschnitte mit einer anderen (dezenten) Hintergrundfarbe belegst.

– Lange Texte sollen auch vermieden werden, um die Aufmerksamkeit des Nutzers nicht zu verlieren.

Der Nutzer soll es einfach haben, sich auf deiner Landing Page wohlzufühlen. Dadurch verhinderst du auch ein zufrühers Abspringen (Bounce Rate) des Nutzers.

2. Nutzen statt Features in den Vordergrund stellen

Wenn der Kunde durch eine Anzeige auf deine Landingpage gelangt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er dein Angebot noch nicht kennt. Du stehst also vor der Herausforderung, den Nutzer in nur wenigen Sekunden von dir und deinem Angebot zu überzeugen.

Während falsch gewählte Bilder von der Call To Action eher ablenken, anstatt sie zu unterstützen, machen Unternehmen auch beim Texten leicht Fehler oder lassen Potenzial liegen. Apple macht immer wieder vor, wie es richtig geht. Das Unternehmen begeistert Nutzer, in dem es ihnen zum Beispiel sagte: Mit diesem iPod kannst Du 10 Tausend Songs speichern. Niemand hätte interessiert, dass der iPod acht Gigabyte Speicher hat.

Setze also auf eine klare Message und formuliere aussagekräftige Überschriften, die deinen Nutzern sofort einen Überblick geben, was du anbietest und welche Vorteile sie dadurch haben. Vermeide Fachausdrücke, setze auf eine einfache Satzstruktur und versuche, dein Angebot so greifbar wie möglich zu machen. Es hat sich gezeigt, das Nutzer direkt an der Lösung interessiert sind.

 

3. Viel Erfahrung sammeln

Es gibt nicht immer gleich den einen Weg zum Erfolg. Nur durch Erfahrung stellt sich heraus, wie deine Zielgruppe bei bestimmten Themen reagiert und was die Gruppe wirklich braucht. Viele Projekte werden tot-gedacht bevor man überhaupt startet. Der erste Schritt ist hier also immer der wichtigste.

4. Mit Emotion zum Verkauf

Der Designer und Marketer setzt in jedem Projekt auf Emotionen statt auf rationale Nutzer-Entscheidungen. Am Ende des Tages ist der B2B Kunde kein anderer Mensch als der, der Abends in einem B2C-Shop einkauft. Seine Entscheidungen können oft unlogisch sein, als theoretisch schwer zu planen. Der Kunde muss sich auf der Seite direkt wohl fühlen und es muss Ihm am besten Spaß machen.

Hier bewusst auf positive Emotionen zu setzen, ist erfahrungsgemäß die halbe Miete. 

Ich empfehle hier immer am besten den Einsatz von Videos, um dem Kunden mit Stimme und Bild direkt ein Vertrauen in das Projekt/Produkt zu schenken und eine Story über diesen Weg zu erzählen. Der Deutsche ist generell weniger freizügig mit seinen Daten als zum Beispiel internationale Kunden. Daher ist es noch wichtiger, direkt eine Brücke zum Kunden zu bauen.

4. Mobile First: Die Landingg Page für Mobileendgeräte designen

Werbung für Landing Pages wird meistens über Facebook, Instagram und Co gemacht. Hier sind die Nutzer zu ca. 80% auf mobilen Endgeräten unterwegs.

Achte also darauf, dass du der mobilen Version Vorrang gibst und Änderungen zunächst an dieser vornimmst. Versuche auch, die Ladezeit der Seite so gering wie möglich zu halten, da eine zu lange Ladezeit die Bounce-Rate unnötig in die Höhe treibt.

Wichtig auch für Google Ads: Wenn die beworbenen Seiten langsam laden, bekommen die betroffenen Anzeigen Abzüge beim Google Quality Score. Die Folge sind höhere Klickpreise und schlechtere Platzierung bei AdWords.

5. Vertrauen durch Kundenmeinungen schaffen

Der Nutzer kennt dein Unternehmen und/oder dein Angebot nicht, wenn er auf die Landingpage gelangt. Deshalb ist es wichtig, Vertrauen aufzubauen. Laut einer Studie von Bitkom suchen 65% aller Kunden im Internet zunächst nach Kundenrezensionen, bevor sie ein Produkt kaufen.

Platziere deshalb Vertrauenselemente – also sogenannte „Trust Elements“ – auf deiner Landingpage. Das gelingt am besten mithilfe von Kundenstimmen in Form von Rezensionen oder durch die Anzeige von Auszeichnungen und Gütesiegeln. So erkennt der Nutzer auf einen Blick, dass er deinem Unternehmen vertrauen kann und es sich um ein seriöses Angebot handelt, das bereits andere Nutzer überzeugt hat.

6. Optimierung: Eine Landingpage ist niemals fertig

Jetzt eine schlechte Nachricht: Eine Landingpage ist niemals fertig. Denn jetzt geht es an die Optimierung. Schließlich geht es immer noch ein bisschen besser. Wichtig bei der Optimierung ist es, dass du nicht zu viele Aspekte auf einmal veränderst.

Teste also zunächst verschiedene Überschriften, dann verschiedene Texte oder Grafiken und anschließend verschiedene Strukturen. So kannst du ganz klar identifizieren, welcher Faktor für die Verbesserung (oder Verschlechterung) deiner Conversion-Rate gesorgt hat und tastest dich somit immer weiter an die optimale Landingpage heran.

7. Keine Menü-Navigation auf der Seite

Blende das Hauptmenü Deiner Website aus. Deine Besucher sollen nicht irgendwo anders hinklicken, sondern direkt das Formular auf Deiner Landing Page ausfüllen. Ebenso haben weiterführende Links hier nichts verloren. „Themen, die Ihnen auch gefallen könnten“ oder Social Sharings gehören auf die Thank-You-Page. Dazu später mehr.